L u k a s  M a x i m i l i a n  H ü l l e r

B i o g r a p h y - s h o r t

Lukas Maximilian Hüller / TZAP

The multi-disciplinary work of Lukas Maximilian Hüller found its basement in questioning time in photography, leading towards story-telling photography, installation and video. Cross-over projects with other arts as acting, painting, sculpture, landart, theatre, architecture and music in cooperation with international artists reflect an important influence on Hüllers work.


Lukas Maximilian Hüller was born in Vienna (Austria) in 1969, gatueted in the atelier of photography at the "Ecole Nationale Superieure des Arts Visuels de la Cambre", Brussels, Belgium, lives and works mainly in Europe. Lukas Maximilian Hüller has exhibited his work internationally and is represented by Gallery Caprice Horn Berlin.


Current projects include photography with social-cultural-political impacts as well as a multiple project leading together story- telling photography with acting, installation & video, questioning cultural-religious themes today out of historic painting. 

 

 

B e s c h r e i b u n g

Photoarbeiten von Lukas Maximilian Hüller


Lukas Maximilian Hüller ist freischaffender Kunstphotograph.
Ausgebildet an der renommierten Brüsseler Kunsthochschule "Ecole Nationale Superieure des Arts Visuels de la Cambre", weckten seine Arbeiten bereits vor Abschluss der Meisterklasse für Photographie im Jahr 1995 das rege Interesse der Kunst- und Photoszene. 
Zahlreiche internationale Ausstellungen und Auszeichnungen folgten [siehe Biography].
Lukas Maximilian Hüller lebt und arbeitet in Europa und Lateinamerika.

Das Spezialgebiet Lukas Hüllers sind Panorama-Photographien, die er mit adaptierten Spezialkameras und
Eigenbaukameras - der "Larscan-Rundhorison-Camera" - realisiert. 
Durch die Rotation der Kamera um die eigene Achse, wobei sich der Film synchron zur Bewegung der Kamera abrollt, entstehen Photographien, die einen Blickwinkel von 360 Grad und mehr aufweisen. Dieser Rundumblick, reduziert auf ein zweidimensionales Bild, ermöglicht die synchrone Wahrnehmung von räumlich auseinander liegenden Orten oder Geschehen, die das menschliche Auge an sich nicht auf einen Blick wahrnehmen kann. Die Photographien bestechen dadurch zuweilen durch einen hohen Grad an Abstraktion. Gleichzeitig erlaubt diese Technik aber auch das Vergehen der Zeit Miteinzuschließen und damit einen Erzählvorgang im Bild festzuhalten. 

Fasziniert von dieser Möglichkeit widmete sich Lukas Hüller wiederholt der Darstellung von zeitlich-räumlichen Abläufen - der Erzählung von Geschichten - in seinen Arbeiten:
Mit "Chambre 110" , "Belgica - un long metrage" und "Zukunft Macbeth" entstanden in den 90er Jahren szenisch inszenierte Rotationsphotographien, in denen auf jeweils einem einzelnen unmanipulierten Negativ die Darsteller in verschiedenen Szenen wiederholt auftreten. Die in Zusammenarbeit mit renommierten Schauspielern realisierten Photographien wurden mit internationalen Photopreisen ausgezeichnet. 

Während der letzten Jahre entstanden mehrere Photoserien in Kuba, auch politische Photoinszenierungen wie "Heldenplatz 190200" und "Pierced World" mit Erwin Leder sowie "photographische Zeitreisen" durch das von Paulus Manker inszenierte Erfolgstück "ALMA - a SHOW BIZ ans Ende". 

In, ebenso über die letzten Jahre realisierten, Industrial-Art-Photographien sucht Hüller die Auseinandersetzung im Zusammenspiel und Wechselspiel aus Landschaft, Architektur und Industrie - es entstand u.a. eine Serie über Kraftwerksanlagen in Österreich, diese Bilder sind heute ein Bestandteil der Kunstsammlung der Verbund Austrian 
Hydro- Power AG. 


Neue Projekte auch in Kooperation mit Künstlern wie u.a.: 
Paulus Manker (Schauspiel / Aut) 
Irene Andessner (Künstlerin / Aut) 
Erwin Leder (Schauspiel / Aut) 
Etienne Tombeux (Schauspiel, Szenarist / Belg.) 
Ruben Rodrigez (Malerei / Cuba) 
Armin Guerino (Malerei .../Aut)
sind in Planung und teilweise in Produktion.

Text von Anna Stuhlpfarrer, Kunsthistorikerin
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Webart by J. Ric Urban